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Vom „Schichtwechsel“ in den Stollen

Veröffentlicht von Dehmer (dehmer) am 28.10.2019

Ein Jahr ist es her, dass Jörg Müller von den Stadtwerken Dillenburg am „Schichtwechsel“-Projekt der Lebenshilfe Dillenburg teilgenommen hat. Damals hat er zwei Tage lang mit Steffen Samel, einem jungen Mann mit Behinderung, zusammen gearbeitet. Ein Erlebnis, das Spuren hinterlassen hat und jetzt die beiden „Schichtwechsel“-Partner wieder zusammengeführt hat.

Ein aufregender Tag für die insgesamt zwölf Beschäftigten der Gärtnergruppe der Dillenburger Werkstätten: Auf Initiative von Jörg Müller war sie zu einem Stollenbesuch bei den Stadtwerken im Bereich der Trinkwasserversorgung eingeladen. Eingeteilt in zwei Gruppen, erlebten sie exklusive Führungen durch die Grube Beilstein und den Hochbehälter in Oberscheld sowie durch den Bauhof in Dillenburg. Stefan Simon von den Wasserwerken erklärte ihnen dabei viel über die Herkunft, Verlauf und Aufbereitung des heimischen Trinkwassers. „Ich hatte damals versprochen,  dass wir das mal machen, und jetzt haben wir es in die Tat umgesetzt“, so Müller. „Ich freue mich, dass das so gut angekommen ist.“

Der Kontakt zur Gärtnerei sei die ganze Zeit über nicht abgerissen, sagte Müller weiter. Aus dem Projekt hätten sich Freundschaften entwickelt. Vor einem Jahr hatte er gemeinsam mit dem Außenarbeitsteam der Werkstatt Flammersbach das Grün der Außenanlage von Rittal in Wissenbach gepflegt, Steffen Samel begleitete ihn im Gegenzug auf seiner abwechslungsreichen Tour durch die Dillenburger Ortsteile. „Ich bin berührt und fasziniert, und diese zwei Tage werden mich noch einige Zeit beschäftigen”, hatte Müller damals vorausgesagt. „Was ich an Menschlichkeit im Zuge des Schichtwechsels erfahren durfte, ist eine ganz besondere Erfahrung.“

Annette Daubertshäuser, Leiterin der Gärtnerei, freute sich darüber, dass dieses Projekt weitere Früchte trägt: „Das ist schon eine tolle Sache und wir freuen uns sehr darüber, dass Jörg Müller uns auch nach dem Projekt weiterhin so zugewandt geblieben ist und uns nun dieses gemeinsame Erlebnis ermöglicht hat.“

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